Der lachende Buddha am Black Virgin Mountain

01.01.26 Ruhiger Start ins Jahr

Der Morgen begann erst einmal mit einem ordentlichen Schrecken. Unsere Nachbarin teilte uns mit, dass es bei uns im Haus gebrannt habe und ihre Terrasse abgefackelt sei. Entsprechend groß war die Panik. Nach einigem Hin und Her und Rücksprache mit unserem Besuch, der über Silvester in unserer Wohnung war, gab es jedoch Entwarnung: Betroffen war „nur“ die Terrasse im Erdgeschoss. Keine andere Wohnung in unserem Haus hatte Schaden genommen. Puh.

Also erst einmal ab zum Frühstück – mit deutlich ruhigerem Puls – und anschließend setzten wir uns an die restlichen Online-Formulare für Bali. Morgen geht unser Flug dorthin, und wir werden dann bis zum 16. Januar auf der Insel sein. Visum, Einreiseformulare, Gesundheitsangaben – alles will vorher ausgefüllt werden. Nicht kompliziert, aber eben auch nichts, was man zwischen Tür und Angel erledigt.

Da meine mitgebrachten Socken inzwischen dermaßen scheuerten, steuerten wir noch einmal die Markthalle sowie ein Shoppingcenter an. Doch tatsächlich suchten wir vergeblich nach Socken in meiner Größe. Entweder waren sie viel zu dick oder die Naht genauso kratzig wie bei meinen bisherigen Exemplaren. Offenbar ist das hier ein echtes Luxusproblem.

Zur Mittagszeit landeten wir schließlich bei **Ngó Saigon**. Es gab erfreulich leckeres Essen: Für mich Makkaroni mit Rindfleisch und viel Gemüse, für Basti Reis mit Rind, dunkler Soße, Gemüse und Ei. Genau das Richtige.

Saigon River in Richtung Landmark 81

Basti hatte Lust auf eine Bootsfahrt, also machten wir uns auf zum Saigon River in der Hoffnung, dort spontan etwas zu finden. Schnell zeigte sich: Ja, das geht – aber nur mit vorheriger Buchung. Sowohl Wassertaxis als auch Touristenboote waren bis zum Abend ausgebucht und fuhren zudem extrem selten. Eine erstaunlich große Marktlücke. Lediglich ein Platz auf einem Partyboot im Innenbereich auf dem unteren Deck wäre am späten Nachmittag noch frei gewesen. Wir wollten aber Skyline und Stadt sehen – nicht in einem geschlossenen Raum feiern.

Also kein Boot, sondern ein Drink beim Starbucks nebenan und anschließend mit dem Grab-Taxi zurück ins Hotel. Bevor wir jedoch endgültig nach oben verschwanden, schauten wir noch spontan in den kleinen Supermarkt schräg gegenüber. Und siehe da: Endlich passende Socken! Gleich drei Paar wanderten in den Einkaufskorb – Problem gelöst.

Packen war angesagt, denn morgen geht es endlich nach Bali – und das in aller Herrgottsfrühe.

Vom Bett aus schrieben wir noch eine Weile mit Jackie. Sie erzählte uns, dass unser Weihnachtsgeschenk endlich angekommen sei: Der Fotokalender hängt bereits in ihrer Küche, und sie freut sich jeden Morgen beim Frühstück darüber. Das hat uns sehr gefreut.

Nun aber ab ins Traumland.
Der Wecker klingelt in ein paar Stunden.