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06.06.2013 Hunter Valley

Durch Weinreben hindurch Fotografiertrer Weinberg

Heute morgen beschlossen wir, nur schnell in der Küche Kaffee zu kochen und dann direkt auszuchecken. Wir wollten nämlich lieber am Strand mit Blick aufs weite Meer frühstücken.

Dort angekommen, stand da ein völlig ausgebrannter PKW, der gestern früh noch nicht da war. Ich schaute mir diesen etwas genauer an und stelle fest das, dass Feuer ziemlich heiß gewesen sein muss, denn um das Auto herum war überall geschmolzenes Metall wo vorher bestimmt mal Felgen gewesen sind. Nach dem Frühstück, machten wir noch das eine oder andere Foto von den unendlichen weiten dieser Strandwüste. Danach ritten wir, mit unserem Van Hugo, los in Richtung Hunter Valley.

Als Zwischenziel hatten wir uns eine Touristeninformation in Cessnock, einer der grössten Ortschaften im Hunter Valley, ausgesucht. Zu dieser Touristeninformation fällt mir nur eins ein
KEINE TOURI INFO. NUR EIN SCHILD AUF NEM PARKPLATZ MIT TOILETTE.

Das Internet erzählte mir, dass ein Stück weiter nördlich, außerhalb Cessnock's eine weitere Touristeninformation sein soll. Diese war dann auch echt - und echt groß. Direkt an einem kleinen privaten Flughafen gelegen. Wie sich herausstellte arbeitet dort auch eine Deutsche in der Information, so das Muttern direkt mitreden konnte. Die freundliche Dame half uns eine schöne Route durch die Weinberge zu finden und schickte uns zum Audrey Wilkinson Weingut.

Während wir Pläne schmiedeten, fiel mir ein, dass ich ja noch die Maut für die Harbour Bridge in Sydney bezahlen muss. Während ich die zuständige Behörde anrief und alles per Kreditkarte bezahlte, stand Muttern an einem recht schönen Blumengestrüpp und bewunderte eingehend die Samen dieser Pflanze. Leider haben wir beide keine Ahnung wie diese wunderschöne Pflanze heißt. Vielleicht kann uns ja einer von euch aushelfen?

Zwei schöne Blüten in Frontalaufnahme

Auf dem Weg zu dem Weingut zog sich der Himmel mit laaaang gezogenen Schleierwolken zu und es wurde langsam ein wenig frisch. Auf der Fahrt durch die vielen Weinberge hoppelte auf einmal ein einsames Känguru zwischen den Rebstöcken umher. Leider war es das einzige und auch zu schnell wiede verschwunden. Am Weingut angekommen wurden wir als einzige Gäste direkt persönlich begrüßt. Die freundliche Dame versuchte uns auch gleich zu einer Weinverkostung zu überreden aber da ich ja noch fahren musste, konnte ich nicht und Mutti alleine hatte keine Lust. Somit spendierte Mutti schnell eine Flasche des, wie sagte die Dame so schön, "spritzigen" Rose für Schlappe 25$. Wir holten uns noch die Erlaubnis ein kleines Stück am Hang durch die Weinreben laufen und Fotos machen zu dürfen und fanden natürlich, neben uns selbst, noch das eine oder andere nette Motiv. Leider tauchten auch hier keine weiteren Kängurus auf.

Da es nun langsam aber sicher Richtung Abend ging und ich nicht so gerne im dunkeln fahre, beschlossen wir, zur Touristeninfo zurück zu fahren und dort auf dem angeschlossenen Parkplatz zu übernachten, denn dort gab es öffentliche Toiletten die die gesamte Nacht gut beleuchtet sind. Also fuhren wir im letzten Abendlicht dorthin und verbrachten den Rest des Abends mit quatschen und spielen. Den gekauften Wein können wir aber leider nicht trinken, da Alkohol auf diesem Parkplatz ausdrücklich verboten ist.

Naja dann bleibt der halt bis morgen Abend im Kühlschrank. So!