Morgen nach der Arbeit geht es los. Während draußen langsam die Weihnachtsruhe einkehrt, stehen hier zwei Koffer bereit, die ein ganz anderes Versprechen in sich tragen: Wärme, fremde Städte, Meeresrauschen, neue Eindrücke – und vor allem Zeit für uns.
Diese Reise ist etwas Besonderes. Nicht nur, weil sie uns gleich in drei Länder führt, sondern weil wir sie schon lange als Luxusreise geplant haben. Über sieben Jahre lang haben wir Flugmeilen gesammelt und sie nun eingelöst: Für 400.000 Meilen und 370 Euro fliegen wir die Strecke nach Singapur und zurück in der Business Class – sonst hätte das Ganze rund 7.500 Euro gekostet. Die kürzeren Flüge dazwischen haben wir einzeln gebucht, alle dann wieder in der Economy Class dafür aber bezahlbar und flexibel.
Unsere Route liest sich fast wie ein kleiner Roman:
Vietnam ist für uns Neuland. Singapur und Bali kennen wir schon – aber Bali war beim letzten Mal viel zu kurz, um wirklich anzukommen. Genau das wollen wir diesmal ändern.
In Singapur starten wir im Grand Copthorne Waterfront Hotel. Dreißig Etagen hoch, direkt am Fluss – wir hoffen auf ein Zimmer weit oben mit Blick über die Stadt. Fortbewegen werden wir uns dort ganz entspannt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Netz ist einfach, sauber und effizient. In Vietnam und auf Bali übernimmt hingegen meist ein Fahrer – dank der Grab-App (Sowas wie FreeNow oder Uber) unkompliziert und komfortabel. Ich möchte wirklich nicht selbst fahren müssen. Dieser Urlaub soll leicht und entspannt sein.
In Ho-Chi-Minh-Stadt bleiben wir im Sherwood Suites Hotel, einem Fünf-Sterne-Haus mitten in der Innenstadt. Von dort aus lässt sich sicher vieles zu Fuß erkunden. Für Silvester suchen wir noch eine Bootstour, um das Feuerwerk vom Wasser aus zu sehen. Vielleicht verbringen wir auch ein oder zwei Nächte auf einem Boot auf dem Mekong – noch ist dort außer dem Hotel nichts gebucht.
Bali wird dann der Ruhepol der Reise. Im Siddhartha Oceanfront Dive Resort & Spa wohnen wir in einem Oceanfront-Bungalow – direkt am Meer. Nach fast acht Jahren werde ich dort wieder im offenen Ozean tauchen gehen. In den letzten Jahren gab es nur gelegentliches Training im Schwimmbecken. Umso größer ist die Vorfreude auf echtes Salzwasser, Riffe und das Gefühl, wieder richtig abzutauchen.
Am 8. Januar kommt ein alter Bekannter ins Spiel: Yuda. Mit ihm waren wir Ende 2023 schon unterwegs. Sein entspannter Stil – auch hinterm Steuer – hat uns so gefallen, dass wir unbedingt wieder mit ihm unterwegs sein wollten. Er holt uns am Abreisetag im Siddhartha Hotel ab, wir unternehmen gemeinsam eine Tagestour quer über die Insel, und abends bringt er uns in unser neues Zuhause auf Bali.
Dort wartet im Arma Museum and Resort eine private Poolvilla auf uns. Mehr als doppelt so groß wie unsere Wohnung, mit großem Pool, Whirlpool und viel Raum für zwei Menschen, die einfach nur genießen wollen. Von dort aus planen wir noch mindestens eine weitere Tour mit Yuda und möchten die Stadt Ubud und die Umgebung erkunden – aber vor allem wollen wir dort ankommen, entschleunigen und nichts müssen.
Zum Abschluss geht es noch einmal nach Singapur. Viel Zeit bleibt uns dort nicht. Abends und am nächsten Vormittag wollen wir noch eine Kleinigkeit unternehmen, bevor es frühzeitig zum Flughafen geht. Der Flughafen Changi ist für sich schon eine Reise wert – mit Jewel Mall, Dinosaur Walk und Schmetterlingsgarten. Und dann, spät abends, hebt unser Rückflug ab. Am nächsten Morgen landen wir wieder in Hamburg.
Was vor uns liegt, ist kein Abenteuer im klassischen Sinn. Es ist kein „höher, weiter, schneller“. Es ist eine Reise mit viel Komfort, besonderen Orten, neuen Ländern – und ganz viel Zeit füreinander.
Und genau davon möchten wir euch in den nächsten Wochen erzählen.